November

Restgartenarbeiten vor dem Winter

Den 1. bzw. 2. Novembersamstag haben wir in den Kleingartenanlagen unsere Endreinigung, die alle Vereinsmitglieder gemeinsam erledigen. Dann werden alle Gemeinschaftsflächen gesäubert, Bänke ins Winterquartier geschafft und das Wasser abgedreht.
Da unsere Wasserleitungen nicht tief genug im Boden liegen, müssen die Hähne geöffnet werden, damit vorhandenes Wasser in den Leitungen über den Winter nicht platzen.

Arbeiten im November in unseren Kleingärten:

Viele Pflanzen lässt man ja über den Winter unbeschnitten stehen und werden erst im zeitigen Frühjahr abgeschnitten, anders ist es bei Pfingstrosen. Die werden jetzt, falls noch nicht Ende Oktober geschehen, bodennah abgeschnitten. Pfingstrosen sind anfällig für Grauschimmel. Das Abschneiden verringert das Infektionsrisiko im nächsten Jahr.
Ist Ihre Pfingstrose bereits infiziert, desinfizieren Sie auf alle Fälle Ihre Gartenschere nach dem Abschneiden.

Der November ist ein guter Monat, jetzt günstig zu erwerbende wurzelnackte Rosen zu pflanzen. Diese Rosen kommen jetzt meist direkt vom Feld in die Läden (im Frühjahr kommen sie aus dem Kühlhaus).
Nachdem die Rosen in einem Eimer gut gewässert sind, schneidet man Wurzelspitzen etwas zurück und setzt die Pflanzen in lockere Gartenerde – bitte drauf achten: die Veredelungsstelle muss mindestens 2 cm über der Erde liegen. Hornspäne oder reifer Kompost mit in das Pflanzloch zu geben, bietet der Rose gleich Nahrung.

Wenn man noch Lust hat, bei Kälte Arbeiten im Garten zu verrichten, kann man jetzt noch Rasenkanten abstechen.

Dahlien müssen aus dem Boden geholt werden. Bevor sie ins Winterquartier kommen, müssen sie gut abtrocknen. Damit man im nächsten Jahr erkennen kann, welche Knollen welche Sorten sind, Namenschilder an die Knollen heften und diese dann am besten in Holzkisten in trockenem Sand überwintern.

Bei Regentonnen werden evtl. vorhandene Hähne geöffnet, damit das Wasser ablaufen kann, denn die Kraft von Eis schafft es locker, eine Regentonne zu sprengen.
Eventuelles  Laub auf einem Gewächshauses sollte entfernt werden, denn wenn das durchnässte Laub gefriert, können sich schwere Eisplatten bilden.

Die meisten Bäume haben nun ihr Laub abgeworfen, auf Rasenflächen sollte man die Blätter abharken. Das Laub landet entweder auf dem Kompost, bietet aber auch einen guten Winterschutz auf den Blumen- und Kräuterbeeten und schützt dort vor allem Lavendel, Kräuter wie z.B. Salbei und Petersilie und frostempfindliche Zwiebeln.
Laub auf Beeten mit Sträuchern kann so liegen bleiben und wird zu Humus, was wiederum gut ist für die Beeren- und Ziersträucher.

Jetzt ist es auch Zeit, für Igel ein Winterquartier einzurichten. Dieses ist nicht schwer. Holzstapel, Reisig oder auch Steine zu einem Unterschlupf aufbauen (stabil, damit es nicht einbricht),  falls Sie Ihre Obstbäume im Herbst bereits geschnitten haben, die Ästchen darüber schichten.
Es gibt aber auch fertige Igelhäuser in Gartencentern zu kaufen, aber warum Geld ausgeben, wenn man das Material alles im Kleingarten parat hat?!