Mai

Arbeiten im Mai

 

Formhecken und Sträucher werden jetzt geschnitten und ggfs. – falls nötig – geteilt.
Das gilt für Hibiskus,
Goldregen oder Flieder sowie auch für den Buchsbaum.
Beim Teilen der Sträucher wird die Pflanze samt
Wurzelballen durchtrennt, so entsteht ein zweites Exemplar, welches  dann an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden kann.
Diese Gemüse können jetzt ins Freie:
Zucchini, Tomate, Salate oder Mangold können Sie Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freie pflanzen oder neu aussäen. Sie sind frostempfindlich und würden ggfs. kalte Nächte noch nicht überstehen.
Kürbis
und Zuckermais können Sie sofort pflanzen, Rosenkohl kann Ende Mai ab ins Beet.
Sie können Ihr
Gemüse vor Schädlingsbefall schützen, indem Sie Mischkulturen pflanzen/säen.
Karotten setzen Sie jetzt
am besten zwischen Lauch oder Zwiebeln, Kohl wird mit Sellerie und Lauch gepflanzt.
Schnecken und Möhrenfliege frühzeitig bekämpfen
Wer jetzt die ersten Schnecken erfolgreich bekämpft, hat die Plage über den Sommer besser im Griff.
Eine breite Schicht Holzhäcksel erschwert  Schnecken den Zugang zum frischen Grün.
Auch die Möhrenfliege treibt bald wieder ihr Unwesen und bedroht die in Kürze ausgesäten Karotten.
Durch das Auflegen eines Netzes gleich nach der Aussaat kann der Befall verhindert werden.
Nützlingen ein Zuhause bieten
Nützlinge helfen, Schädlinge im Garten zu bekämpfen.
Man kann ihnen zum Beispiel ein Insektenhotel ,
welches schon in allen möglichen Größen in Gartencentern zu kaufen gibt, oder eine Hummel- oder Igelburg aufstellen.
(Haben Sie Spaß am Handwerken? Es gibt sehr schöne bebilderte Bücher über den
Bau von Insektenhotels inkl. Bauplänen.  Sie werden erstaunt sein, wie schnell die „Zimmer“ von Bienen usw. bezogen werden. Es macht einfach Spaß, diesem Treiben zuzusehen).
Blattläuse und Schnecken stehen auf der Speisekarte vieler Nützlinge ganz oben und werden deutlich dezimiert.
Auch Meisen lieben Blattläuse – hängen Sie einfach einen Meisenkasten für die Vögel in einen
Baum.
Den ganzen Sommer lang frische Kräuter
Kräuter, wie Petersilie, Dill  oder Basilikum werden im Zimmer vorgezogen und nicht vor den Eisheiligen ins Freie gesetzt, danach kann man sie jedoch auch direkt ins Beet säen.
Zwischen Gemüsepflanzen
machen die Kräuter eine besonders schöne Figur und peppen die Beete auf. Mehrjährige Kräuter wie Salbei, Lavendel und Thymian sollten ausgelichtet und um gut ein Drittel zurück geschnitten werden.
Sollten Triebe erfroren sein, können diese bis in das gesunde Holz hinein gekürzt werden