April



Arbeiten im April 

 

Wenn Sie einen Staudengarten anlegen möchten, ist der April der beste Zeitpunkt, oder auch, um evtl.  Lücken im Rosenbeet mit Begleitstauden wie z.B. mit Lavendel, Rittersporn  oder Schleierkraut zu füllen.
Selbstverständlich beachtet man beim Anlegen eines Staudenbeetes, dass die höchsten Pflanzen nach
hinten und die niedrigsten vorne gepflanzt  werden.
Wenn man nur wenige Arten pflanzt, dafür aber  in größeren Gruppen, erzielt man bei der Blüte einen echten Hingucker. Eine farblich abgestimmte Pflanzenpalette wirkt eher ruhig und harmonisch, während, wenn es bunt durcheinander blüht, gute Laune und Fröhlichkeit beschert.
——————————————————————————————————————————————
Wer es noch nicht erledigt hat, sollte schnellstens seine Rosen schneiden.
Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger treiben die Rosen aus.
Die verfrorenen Teile müssen sorgfältig abgeschnitten werden. Alte, die Wuchsform störende und wilde Triebe werden herausgeschnitten.
Man sollte dafür  eine
scharfe Rosenschere verwenden, um Quetschungen und Verletzungen zu vermeiden.
Es werden die Triebe beim Frühjahrsschnitt um ein Drittel eingekürzt. Pro Trieb bleiben ca.  3 bis 5 Augen stehen.
Der Frühjahrsschnitt erfolgt über einem gut entwickelten, nach außen zeigenden Auge – damit wird der nach außen weisende Blütenflor gefördert und man verhindert, dass sich  nach innen wachsenden Triebe gegenseitig das Licht nehmen.
Vorsicht bei Kletterrosen!
Kletterrosen werden nur ausgelichtet und Totholz entfernt, ansonsten aber nicht kürzer geschnitten.
Dasselbe gilt für  einmal blühende Sorten, da diese am letztjährigen Holz blühen und der Gärtner ansonsten den Blütenflor wegschneiden täte.
Innerhalb der folgenden Monate bitte alle verblühten Rosenköpfe regelmäßig entfernen, denn dieses fördert die Nachblüte
.
———————————————————————————————————————————
Ziersträucher kann man noch gut auslichten und zurückschneiden.
Frühjahrsblüher wie Haselnuss, Mandelbäumchen, Jasmin oder Zierkirsche werden direkt nach der Blüte zurück geschnitten.
Stark zurück geschnitten werden kann jetzt noch der Schmetterlingsflieder- damit  treibt er gut neu durch und kann einen üppigen Blütenflor bilden  (obwohl es im Februar/März noch besser gewesen wäre, denn dann blüht der Strauch auch schon eher).
Verblühte Forsythien werden zurückgeschnitten, alte und trockene Zweige bodennah herausgeschnitten.